Die Mischung machts.
Seit vielen Jahren besuchen wir Familie und Freunde auf dem Land. Z.B. in der schönen Eifel. Die Bahn ist unser Standard-Verkehrsmittel für die lange Strecke. Aber am Ende wird es immer länger für die letzten paar Kilometer. ICE, RE oder RB und dann? Noch eine Stunde und länger mit dem Bus über die Dörfer? Das ist etwas für Puristen, die dann halt gefühlt den ganzen Tag unterwegs sind. Bei kurzen Reisen eher unpraktisch. Taxi, Abholung… beides kann kompliziert und teuer werden. Wenn Freunde uns 35 km abholen fahren sie selbst 70 km.

Jetzt habe ich eine gute Kombi: 400 km mit dem ICE ohne Umsteigen, dann auf ein Flinkster-Carsharing-Auto wechseln für die letzten 70 km. Vor kurzem konnte man diese nur für maximal 3 Tage buchen, jetzt geht auch mehr. Und statt 6 Stunden aufwärts sind wir knapp 5 Stunden unterwegs von Tür zu Tür. Und haben nötigenfalls ein Auto vor Ort, da wo die Busse 3 mal am Tag fahren.
Mit der BahnCard kostet es übrigens keine Monatsgebühr. Ich denke, diese Kombi ist zukunftsfähig. Wenn wir das perfekt kombinieren, brauchen wir weniger Autobahnen – jedenfalls schon heute keine neuen und breiteren.
Was ich besonders schätze: im ICE sind wir schnell und umweltfreundlich unterwegs. Dabei können wir lesen,schreiben, quatschen und den schönen Rhein anschauen.

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