Hallo, ich bin Andrea
Über meine persönliche Klimawende möchte ich mich mit euch austauschen und uns Mut machen. Wir schaffen das.

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Energie und Technik

Ernährung
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Vernunft an die Macht
Was ist dein größter Traum?
Könnte nicht statt den egoistischsten Alpha-Männern, die die Welt zu bieten hat, mal zur Abwechslung die Vernunft an die Macht kommen?
– Dann würde in rasend schnellem Tempo auf den Ebenen von EU, Nationen, Provinzen und Kommunen gemeinsam darauf hin gewirkt, dass Europa, dieser eigentlich reiche Kontinent, der aber derzeit die schlimmsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt, Klimaschutz und Klimaanpassung erreicht. So dass unsere Industrie wieder funktioniert, weil sie genügend billigen Strom hat und ihn auch speichern kann.



Superklasse in Barcelona So dass alle unsere Städte wie Paris und Barcelona eine lebenswerte Umgebung priorisieren: mit grünen Bäumen und Pflanzen, einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehr und Priorität für Fußgänger und Fahrradfahrer, auch für Güter und Kindertransport.
Wenn nicht mehr 23 Stunden am Tag stehende fossile Fahrzeuge die Städte aufheizen, sondern überall Kinder spielen und sich selbständig fortbewegen können: dann haben wir die Herrschaft der Vernunft erreicht.
Die Lösungen sind alle da und bekannt. Überall werden sie im Interesse kleiner Gruppen angezweifelt, angefeindet und behindert.
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Radurlaub im Hohenloher Land am Kocher-Jagst-Radweg
Wald, Wasser, Sonne, Bewegung – so lässt es sich Erholung tanken. Vor allem, wenn man keine Minute in Staus auf der Autobahn verbringen muss, sondern nur kurz in die Bahn steigt, um schon nach einer Stunde mit den Rädern in den Urlaub zu starten.
Mein Mann und ich stiegen in den Regionalexpress von Nürnberg nach Crailsheim, um dort den Kocher-Jagst-Radweg in 6 Etappen zu befahren. Juli, warmes Wetter, aber nicht zu heiß, angenehm, manchmal windig.

Oft ist die Streckenführung über Feldwege oder separate Radwege nah am Ufer und angenehm zu fahren Uns erwarten Etappen zwischen 55 und 70 km, was mit dem Pedelec gut zu bewältigen ist. Bei den längsten Strecken müssen wir vielleicht mittags etwas Strom tanken während des Essens, zumindest für das ältere Rad.
Wir haben die Reise vorgebucht, das heißt, die Übernachtung mit Frühstück in Hotels, sichere Unterbringung mit Strom für die E-Bikes, und die GPX-Strecken für die Navigation sowie ein Bikeline-Buch sind dabei.
Für den ersten Tag haben wir Ellwangen an der Jagst als Zwischenziel: da ist Landesgartenschau, und die Stadt ist sehenswert. Auf dem Marktplatz bekommen die Räder Strom. In der ganzen Stadt sind Blumen und Bäume in Containern aufgestellt.

Blick auf die Altstadt von Ellwangen Am Abend sind wir in Aalen und machen einen Bummel durch die Altstadt.

Der nächste Tag ist wieder ganz schön voll mit der Reise am Fluss entlang: nun geht es den Kocher herunter.

Mittags schauen wir uns Gaildorf an, ein Städtchen mit langer Historie. Ein gutes Essen und Strom für die Räder liefert ein traditionelles Hotel.

Schloss in Gaildorf In Schwäbisch Hall sind direkt auf dem Marktplatz auf der Freilichtbühne die Sommerfestspiele. Auf der Hinreise habe ich noch Karten für uns buchen können, so dass wir auch Kultur genießen können.

Die Freilichtbühne in Schwäbisch Hall Das für uns reservierte Hotel ist der Goldene Adler direkt neben der Bühne. Dort soll schon Karl der Große weiland übernachtet haben. Was neben dem ganzen bunten Treiben auffällt: Schwäbisch Hall hat ein sehr positives Verhältnis zu Fahrrädern. Radfahren ist überall erlaubt, praktisch ohne Ausnahme.
Es ist auch eine sehr schöne Altstadt mit vielen tollen Gebäuden, die auch praktisch alle genutzt werden und schön renoviert sind. Neben den Festspielen sind auch die Würth-Kunsthalle (die bis Oktober umgebaut wird) und die Sammlung Alter Meister sehr beliebt.


In Schwäbisch Hall Am nächsten Morgen geht es weiter nach Sindringen. Hier ist die Wegführung meist auf der Seite des Flusses, die durch Wald und Landwirtschaft geprägt ist. Am Mittag sind wir in Künzelsau und genießen die gute Küche im Hotel-Restaurant Anne-Sophie.
In Bad Friedrichshall gönnten wir uns zwei schöne Stunden im Sole-Freibad. Das ist wirklich eine gute Idee: man sitzt im Schatten unter Bäumen und schwimmt im blitzsauberen Wasser. Mit Wellenbad und Rutsche könnte man auch Kinder beglücken.
Auf der restlichen Strecke sehen wir wieder Burgen und Schlösser. Die Damen und Herren von Hohenlohe, und auch kleine lokale Fürsten haben in fast jedem Ort ein besonderes Gebäude hinterlassen. Auch die Römer mit ihrem Limes waren sehr aktiv mit Bauten in der Gegend.

Terrasse des Hotes Krone am Fluss in Sindringen Sehr entspannend ist der Abend und die Nacht direkt am Fluss, mit dem Abendessen auf der Terrasse zur grünen Landschaft.
Der nächste Tag führt uns fast die ganze Zeit über die alte Jagsttalbahn, die in den 1990er Jahren wie so viele stillgelegt wurde. Sehr nett für Radfahrer ist der kleine Bahnhof Möglingen, der in einen schönen kleinen Biergarten umgewandelt wurde.
In dem süßen winzigen Bahnhofsgebäude ist die Küche und Theke, an der man warme und kalte Getränke, Kuchen, frisch gebackene Fladen ähnlich wie Flammkuchen, und Hohenloher Eis bekommt.
Ein paar Tische und Stühle stehen überdacht in der Wiese.
Es ist direkt am Radweg, und daher hat der sehr saubere Toilettenwagen auch eine kleine E-Bike Ladestation- einfach vier Steckdosen. Sehr gute Lösung für den kleinen Strom-Hunger zwischendurch.
Der Cappuccino war sehr lecker, und auch das Nuss-Eis.
Biergarten Bahnhof Möglingen 
Mit WC-Wagen und E-Bike Ladestation aus 4 simplen Steckdosen – an so einer Stelle die beste Lösung. Solche Plätze könnte man am gesamten Kocher-Jagst-Radweg noch einige einrichten. E-Bike Ladestationen gibt es ein paar, manche allerdings an Orten, wo man sich nicht gut länger aufhalten kann. Es gibt teilweise auch komplizierte Systeme, mit denen man Fächer belegen und abschließen kann. Das beste System ist oft die einfache Steckdosenleiste in der Nähe eines Biergartens oder Cafés. Alle Systeme waren eh kostenlos, von der Stadt oder einem Restaurant.
Eine ganze Reihe von Automaten für Getränke und Lebensmittel, zuweilen auch Eis, sind bei Firmen oder Privathäusern aufgestellt.
Schöner ist natürlich ein Ort, wo man auch sitzen kann, wie an diesem schönen Bahnhof, und ein WC schadet auch nicht.

Immer wieder Schlösser in der Landschaft Am Samstag Abend erreichten wir den hotelmäßigen Höhepunkt der Tour: die Jagstmühle in Mulfingen-Heimhausen. Da könnte man auch gut ein paar Tage die Seele baumeln lassen. Ein bisschen abgelegen, in sehr schön restaurierten alten Gebäuden, komfortabel, und mit der schönsten Terrasse an der Jagst.

Die Jagstmühle von der Insel aus Auch das Abendessen ist hervorragend. Man schläft sehr gut, sogar mit 2 Feiern nebenan, so durchdacht ist alles angeordnet.
Am Sonntag führt der Weg zurück nach Crailsheim, wo wir wieder mit irgendeinem Regionalzug den Rückweg nach Nürnberg antreten wollen.
Zunächst folgen wir wieder der Jagst. Bald stehen wir wieder vor einem kleinen Bauernhof-Laden, wo wir ein paar Kleinigkeiten für zu Hause einkaufen können wie spezielle Nudeln, Honig und ähnliches. Ein weiterer Bauernhof auf der Strecke lädt sogar zum Hoffest ein.

Kirchberg an der Jagst Unsere Mittagspause machen wir diesmal in Kirchberg an der Jagst. Ein malerischer Ort mit mehreren Schlössern, mit Restaurants und Cafés. Auf dem Weg dorthin geht es oft lange bergauf und bergab. Wir überqueren mehrere Hügel. Man sieht mal wieder viele Windräder, für mich immer ein Zeichen von Fortschritt.

Windräder am Horizont Nach dem Mittagessen fehlen uns noch 15 km bis nach Crailsheim. Auch hier verläuft der größte Teil der Strecke ruhig auf kleinen Nebenstraßen. Gemütlich, sonnig, ländlich sind die Wege. Immer mal wieder hin und her über die Jagst. Wir sehen seit Tagen große Vögel: Störche und Reiher stehen in den Wiesen. Oben kreisen schon mal größere Greifvögel: heute ein roter Milan, vorher mögen schon mal Falken oder Mäusebussarde unterwegs gewesen sein.

Vielleicht ein Mäusebussard ? So genießen wir die Landschaft, bis wir schließlich an der Jagst entlang nach Crailsheim hinein rollen. Als wir am Bahnhof ankommen, sind wir 344 km in dieser Woche gefahren.

Blick auf Crailsheim Alles in allem: ein schöner, entspannter Urlaub mit viel Bewegung, viel Sonne, und guter Stimmung.
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Positive Erfahrung mit der Wärmepumpe im Altbau
2022 habe ich die Luft-Wasser-Wärmepumpe für unsere Altbauwohnung bestellt. Das Haus ist von 1938, die Wohnung wurde un den 1980er Jahren saniert und einige Verbesserungen der Isolierung haben wir später noch machen lassen.
2023 wurde sie geliefert, und es hat noch ein paar Monate gedauert, bis sie fertig angeschlossen war. Zu der Zeit gab es so viele Bestellungen, dass einige Installateure sich mit Aufträgen vollgepackt haben, und sie dann ein Jahr später, als die Geräte eintrafen, nicht alle in der nötigen Geschwindigkeit abwickeln konnten. Es ging also eine Weile auf und ab.
Zu Beginn des Winters war es aber dann so weit: Die Wärmepumpe lief! Unsere Wohnung wurde warm. Das war zunächst mal das Wichtigste. Es wurde auch noch ein hydraulischer Abgleich gemacht und die vorhandenen Heizkörper optimal eingestellt. Keiner musste ausgetauscht werden – das war überraschend, aber positiv.

Später hatten wir noch Fragen, vor allem wollte ich noch wissen, wie wir das Teil ordentlich steuern könnten, und auch den Überblick über den Verbrauch bekommen. Dazu bekamen wir eine App. Die Anlage wurde dazu in unser WLAN integriert und beim Server des Herstellers angemeldet. So kann ich sie von überall aus steuern. Ebenso sehe ich täglich, wieviel Strom sie verbraucht und wieviel Wärme sie damit erzeugt. Die Arbeitszahl, die die Energieeffizienz angibt, liegt zwischen 3 und 4,5 je nach Jahreszeit. Gerade lese ich 3,6 ab.
Nach einem Jahr hatte sie 3500 kWh verbraucht. Im Vergleich: 13000 kWh Gas brauchte die vorherige Gasetagenheizung. Das spart heute schon mehrere Hundert Euro im Jahr an Heizkosten. Der Unterschied wird immer größer werden, wenn die CO2-Bepreisung der fossilen Energie wirksam wird. Dazu kann man sich den Wartungsvertrag und natürlich den Schornsteinfeger sparen.
Ich kann also jedem empfehlen, eine Wärmepumpe in Betracht zu ziehen.
Mehr Informationen hierzu findet ihr in diesem Artikel https://gruene-nbg.de/2024/11/27/stefan-holzheu-klaert-auf-ueber-die-waermepumpe-passt/ .
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Mit dem Nachtzug ins Land wo die Zitronen 🍋 blühen
Urlaub in Europa mit der Bahn statt mit dem Flugzeug? Na klar probieren wir das aus.
Der Osterurlaub ging nach Italien – Amalfi-Küste, Neapel, Ischia, Procida. Geht das ohne Flugzeug? Na klar. Die österreichische Bahn ÖBB hat nach und nach einen erklecklichen Teil der europäischen Nachtzuglinien aufgekauft und die Fahrzeuge modernisiert. Über Nacht kommt man von München nach Rom, betreut von den freundlichen Nightjet-Schaffnern, und wird dort nach einem leichten Frühstück nach Italien entlassen.
Einen Anschluss mit der Frecciarossa, mit den roten Pfeilen, nach Salerno, bekommt man schnell und preiswert vor Ort. Von dort nahmen wir den stündlich verkehrenden Bus entlang der Amalfi-Küste und landeten immer noch entspannt in Amalfi. Hier erkennt man den Vorteil der Öffis: selbst im dünneren Verkehr im Frühling möchtest du nicht unbedingt auf den engen, kurvenreichen Straßen mit dem Mietwagen den Bussen und Lastwagen begegnen und gar mit Blick auf den Abgrund rückwärts fahren müssen. Lieber die fantastische Aussicht genießen!
Aussichten prägen die Landschaft. Von der Terrasse unseres Hotels ebenso wie von unserer Wanderung zu den höher gelegenen Orten.
Auch von dort nach Neapel war es einfach mit Bus und Bahn. Zu den Inseln brachten uns die Fähren. Sehr nett alles, Landschaft, Wandern, Essen und Wein.
Auf Procida erlebten wir die originelle Osterprozession, bei der nicht nur Heilige herum getragen werden, sondern jede Gruppe ihr eigenes Kunstwerk erstellt, das sie einige Kilometer über die Insel trägt. Mehrere Tausend Menschen nehmen aktiv teil.
Auch die Rückfahrt nach etwa 10 Tagen Urlaub war gut. Einen Zwischenstopp in Rom gönnten wir uns noch, um noch 2 Tage Kultur zu genießen. Dann wieder der Nightjet. Mit etwas Verspätung sollte man rechnen, wenn man die Alpen überquert. Ein Flugzeug vermisst man jedenfalls nicht.
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Veganes Steak?
Wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, experimentieren mein Mann und ich verstärkt mit veganer Küche, seit wir wissen, dass das Essen durchaus klimarelevant ist. Daher halten wir immer die Augen offen, ob wir etwas Neues schmackhaftes finden, was unsere Küche bereichert.
Neulich sah ich im Edeka “vegane Steaks” im Kühlregal, die mussten wir einfach ausprobieren.

Veganes Steak? Es sieht wirklich wie Fleisch aus und kommt aus der Schweiz. Irgendwie wirkt es ja wie mit dem 3D-Drucker hergestellt. Okay, das ist sicher nichts für vegane Puristen. Schmeckt es denn?


Wie Rindersteak und wie Hähnchenbrust Gar nicht so schlecht! Das Rindersteak ist vielleicht etwas fester als Lende. Mit Salz, Pfeffer und in Olivenöl mit Butter gebraten schon sehr lecker. Das Hähnchen haben wir noch etwas mehr gewürzt, z.B. mit Curry oder Garam Masala. Auch sehr fein.
Für reine Veganer ist das wahrscheinlich nichts. Aber für Leute wie uns,die eigentlich auch Fleisch mögen, wird es die eine oder andere Steak- Mahlzeit locker ersetzen können.

Über mich
Als Baby Boomer geboren, habe ich mich immer als Millenial gefühlt: In der Arbeit und im Leben suche ich Sinn, möchte die Welt bereisen und verändern, und zwischendurch auch mal leben.
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