2022 habe ich die Luft-Wasser-Wärmepumpe für unsere Altbauwohnung bestellt. Das Haus ist von 1938, die Wohnung wurde un den 1980er Jahren saniert und einige Verbesserungen der Isolierung haben wir später noch machen lassen.
2023 wurde sie geliefert, und es hat noch ein paar Monate gedauert, bis sie fertig angeschlossen war. Zu der Zeit gab es so viele Bestellungen, dass einige Installateure sich mit Aufträgen vollgepackt haben, und sie dann ein Jahr später, als die Geräte eintrafen, nicht alle in der nötigen Geschwindigkeit abwickeln konnten. Es ging also eine Weile auf und ab.
Zu Beginn des Winters war es aber dann so weit: Die Wärmepumpe lief! Unsere Wohnung wurde warm. Das war zunächst mal das Wichtigste. Es wurde auch noch ein hydraulischer Abgleich gemacht und die vorhandenen Heizkörper optimal eingestellt. Keiner musste ausgetauscht werden – das war überraschend, aber positiv.

Später hatten wir noch Fragen, vor allem wollte ich noch wissen, wie wir das Teil ordentlich steuern könnten, und auch den Überblick über den Verbrauch bekommen. Dazu bekamen wir eine App. Die Anlage wurde dazu in unser WLAN integriert und beim Server des Herstellers angemeldet. So kann ich sie von überall aus steuern. Ebenso sehe ich täglich, wieviel Strom sie verbraucht und wieviel Wärme sie damit erzeugt. Die Arbeitszahl, die die Energieeffizienz angibt, liegt zwischen 3 und 4,5 je nach Jahreszeit. Gerade lese ich 3,6 ab.
Nach einem Jahr hatte sie 3500 kWh verbraucht. Im Vergleich: 13000 kWh Gas brauchte die vorherige Gasetagenheizung. Das spart heute schon mehrere Hundert Euro im Jahr an Heizkosten. Der Unterschied wird immer größer werden, wenn die CO2-Bepreisung der fossilen Energie wirksam wird. Dazu kann man sich den Wartungsvertrag und natürlich den Schornsteinfeger sparen.
Ich kann also jedem empfehlen, eine Wärmepumpe in Betracht zu ziehen.
Mehr Informationen hierzu findet ihr in diesem Artikel https://gruene-nbg.de/2024/11/27/stefan-holzheu-klaert-auf-ueber-die-waermepumpe-passt/ .

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